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Geistiges Heilen / Geistheilung
Eine Erkrankung ist meist eine Spiegelung seelischen Geschehens. Krankheit ist aus geistiger Sicht Disharmonie. Sie entsteht durch das bewusstseinsmäßige Herausfallen des Einzelnen aus der Einheit mit Gott und seinen Ordnungsgesetzen.
Heilen bedeutet die Wiederherstellung der göttlichen Gesetze und Harmonie. Daraus ergibt sich, dass in den Himmelswelten Krankheiten nicht existieren. Erst mit Eintritt des Geistes in die materiellen Schöpfungsebenen entsteht die Gefahr, in Widerspruch zu den göttlichen Gesetzen zu geraten und zu erkranken.
Der kranke physische Körper ist aber lediglich der Spiegel für eine Disharmonie, die bereits besteht. Heilung bedeutet die Wiederherstellung der göttlichen Ordnung. Der physische Körper wird nachziehen und gesunden.
Das Ergebnis einer Arbeit mittels Geistiger Energie ist die partielle oder gänzliche Wiederherstellung der Ordnung in Seele und Körper des Erkrankten und damit seelische wie körperliche Gesundheit.
Liegt ein Idealfall vor, d.h. stehen keine karmischen Gründe zwingend entgegen, und ist das Bewusstsein des Betreffenden zur allumfassenden Wandlung bereit, so kann eine Heilung bereits nach einer Sitzung erfolgen.
Festzuhalten gilt, dass eine Steigerung der Selbstheilungskräfte normalerweise immer an eine Bewusstseinsänderung gekoppelt ist, und kann sich bei dem einen spontan einstellen, während andere eine lange Leidenserfahrung benötigen sowie umfangreiche Gespräche und Therapien.
Die Dauer und Art der Heilung bestimmt der Erkrankte selbst. Sie ist Ausdruck seines freien Willens.
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