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Ayurveda als Heilsystem und Gesundheitsvorsorge- unsere Ausbildungen
Ayurveda ist eine aus Indien stammende, ursprünglich in Sanskrit verfasste, medizinische ganzheitliche Wissenschaft, die schon über 5000 Jahre alt ist. Ayurveda bedeutet »die heilende Wissenschaft vom langen, gesunden Leben.«
Der Lehrgang Ayurveda umfasst alle Aspekte des Menschen, den körperlichen, den emotionalen, mentalen sowie den seelisch/geistigen Aspekt. Alle Lebensregeln im Ayurveda zielen darauf, den Menschen in feinere Lebensgewohnheiten zu führen, die ihn in höhere Schwingung bringen und ihm mehr Sinnerfüllung, Freude, Gesundheit, Harmonie und Bewusstseinserweiterung schenken.
Harmonie des Geistes führt zur Gesundheit des Körpers und zur Heilung der Emotionen und Gedankenmuster richtige Körperpflege, Ernährung und Lebensweise fördert wiederum die Spiritualität. Im Ayurveda wird großer Wert auf Gesundheitsvorsorge durch positive Lebensweise gelegt.
Man wartet nicht mit der Therapie, bis Krankheiten entstanden sind, sondern das Hauptaugenmerk richtet sich darauf, krankmachende Umstände zu erkennen, auszugleichen und das Entstehen von Krankheiten von vorneherein zu verhindern.
Dazu ist das Wissen über den eigenen Konstitutionstyp und das richtige Verhalten in Bezug auf Ernährung, Kleidung, Körperpflege und gesunde Lebensweise grundlegend wichtig.
Seminar - Inhalte zum Ayurveda-Gesundheitscoach / Gesundheitsberater
Die Ausbildung befähigt Sie, das Zusammenspiel der Bioenergien Kapha, Pitta und Vata zu verstehen sowie die ayurvedische Konstitution eines Klienten zu erkennen und Ratschläge zur Harmonisierung der Bioenergien und der Konstitution zu geben. Dazu gehören die Beratung zur Gesundheit, wie etwa zur Ernährung, Farbenlehre, günstige Zeitqualitäten sowie Empfehlungen zu Lebenssituationen, wie etwa zu Berufswahl, Wohnort und Partnerschaft. Der Kurs gibt Ihnen vor allem die Möglichkeit, Störungen der Bioenergien und daraus resultierende Krankheiten zu erkennen und Behandlungsmethoden der ayurvedischen Medizin zu empfehlen. Hierzu gehören z. B. Heilkräuter, Ölkuren bzw. Ölmassagen und die Pancha-Karma-Therapie sowie Methoden zur geistig/seelischen Stärkung und Harmonisierung.
Zertifikat der Life-Akademie Nach erfolgreicher Beendigung des Lehrganges erhalten sie als Nachweis Ihrer Leistungen und erworbenen Kenntnisse ein Zertifikat der Life-Akademie als Ayurveda Gesundheitscoach
Bestandteil der Ausbildung ist auch - zusätzlich zum praktischen Teil - ein Selbststudium, um sich die theoretischen Kenntnisse anzueignen
1. Grundkenntnisse über Ayurveda In erster Linie geht es um den Aufbau des menschlichen Körpers nach ayurvedischem Verständnis. Es geht um die drei Körper des Menschen: den grobstofflichen, physischen und die zwei feinstofflichen Körper: Astralkörper und Kausalkörper, wobei der Schwerpunkt auf dem physischen Körper liegt. Zum besseren Verständnis über die weiteren Themen werden zunächst die5 großen Schöpfungselemente - - Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum (Mahabhutas) und - die drei daraus entstehenden Bioenergien (Doshas) Vata, Pitta und Kapha und - die Eigenschaften (Gunas) für die Beurteilung von Mahabhutas und Doshas und ihre Rolle für die Körperfunktionen erklärt.
2. Persönlichkeit (Prakriti) des Menschen - Im Ayurveda unterscheidet man drei Konstitutionstypen: Vata, Pitta und Kapha sowie Mischtypen. - In dieser Lektion lernen Sie die unterschiedlichen Merkmale eines Vata, Pitta- oder Kapha-Types kennen und beurteilen, damit Sie auch ein Beratungsgespräch führen können. - Dieser Teil befasst sich auch mit der geistigen Konstitution des Menschen, den drei Erscheinungsformen des Geistes (Trigunas) und ihren Auswirkungen auf den Körper.
3. Ayurvedische Lebensweise Die ayurvedische Lebensweise dient der Vorbeugung zur Gesunderhaltung. Dabei werden verschiedene Zeitqualitäten beachtet. Es werden Themen behandelt wie: - die Tagesroutine, die optimale Gestaltung des Tages nach seinen Zeitqualitäten, - das richtige Verhalten gemäß der Jahreszeiten, um die Zeit und ihre Beeinflussung durch die Bioenergien (Doshas), - die Lebensphasen des Menschen und - der ideale Beruf und Berufung gemäß der Konstitution, - passende Freizeitaktivitäten und geeignete Ausgleichsmaßnahmen für Kapha, Pitta und Vata-Typen.
4. Hygiene und Körperpflege Die Themen dieses Abschnittes sind - die Funktionen der Haut, die Hautpflege und die Ausscheidungsprodukte der Gewebe (Malas). - Es werden 6 spezielle Reinigungsübungen und Methoden (Yoga Kriyas) und - die Ölmassage (Abhyanga) vorgestellt und beschrieben. Ein weiteres Thema befasst sich mit - innerer Hygiene, mit Fasten und Entschlacken und - Psychohygiene, der geistigen Reinheit.
5. Yoga – ein Leitfaden für körperliche, geistige und seelische Gesundheit Jeder Mensch braucht seinen eigenen, individuellen geistigen Weg. So werden in diesem Ausbildungsteil verschiedene Yogawege vorgestellt: - der Weg selbstlosen Handelns (Karma Yoga), - der Weg des Studiums und des Wissens (Jnana Yoga) und - der Weg der religiösen Hingabe an Gott (Bhakti-Yoga). - Es wird der 8-fache Yogaweg (Astanga Yoga) mit seinen 8 Stufen in Theorie und Praxis ausführlich beschrieben und erklärt. Dazu gehören zu Stufe 3 Körperübungen (Asanas), zu Stufe 4 Atemübungen (Pranayama), zu den Stufen 5 – 8 Raja Yoga, geistiges Training, Konzentration, Meditation und Loslassen. Es wird auch die Wirkung der verschiedenen Atemübungen und Asanas auf den Körper und die Konstitution gelernt.
6. Ayurvedische Ernährungslehre, die gesunde, konstitutionsgerechte Ernährung. Zunächst wird die Wirkung von verschiedenen Geschmacksrichtungen (Rasa) auf die Konstitution erklärt und welche Rolle die Eigenschaften (Gunas) und Elemente der Nahrung für den Ausgleich der Konstitutionen spielen. Wichtig ist auch, den Unterschied zwischen „Lebens“-mitteln und Nahrungsmitteln zu erkennen. Welche Art der Nahrung ist reich an Lebenskraft (Prana) und welche nicht? Welche Wirkung hat die Nahrung auf den Geist? Weitere Themen sind: - die ideale Zusammenstellung einer Mahlzeit, - ungünstige Kombinationen von Nahrungsmitteln, - die Rolle von Verdauungskraft (Agni) bei der Entstehung von Verdauungsgiften (Ama), - Dosha Tees und Gewürzmischungen, - Nahrung für Kinder und ältere Menschen und - Übergewicht. - Diese Lektion wird abgerundet mit einer Zusammenfassung über Esskultur und ayurvedischen Ernährungsregeln.
7. Anamnese und ayurvedische Diagnose (Pariksha) Es werden folgende Themen behandelt: - Ausführliche Lehre über die Entstehung von Krankheiten, - Anamnese, Befragung des Patienten über persönliche Daten, sein soziales Umfeld und Krankheitssymptome, - Untersuchung und Diagnose des Patienten (Pariksha), z. B. Untersuchung des Pulses, der Augen, Zunge, Haut, Ausscheidungen etc. - Schmerzen als diagnostisches Mittel, - die Belastung mit Verdauungsschlacken (Ama) und die Verunreinigung der Doshas mit Ama.
8. Behandlung mit Heilkräutern und ihre Darreichungsformen. - Diese Lektionen beinhaltet die Beschreibung wichtiger ayurvedischer Heilpflanzen, wobei auch die einheimischen Heilpflanzen berücksichtigt werden. - Die Art ihrer Aufbereitungsformen, z. B. Salben, Pillen, Öle etc., - Küchenmedizin – Gewürze als Heilkräuter - Zuordnung der Heilpflanzen nach Organen und Funktionen.
9. Pancha Karma, die Therapie zur Entgiftung und Regeneration des Körpers Dieser Teil behandelt die vorbereitenden und ausleitenden Maßnahmen: - Indikationen für die Pancha Karma Therapie, - Purva Karma, vorbereitende Behandlung. Hier werden folgende Behandlungen vorgestellt: - Stärkung der Verdauung (Ama Pachana) - Ölbehandlungen (Snehana Karma), und zwar innere Ölbehandlung (Snehapana) und äußere Ölbehandlung (Abhyanga), wobei einige Massagetechniken erklärt werden. - Schwitzkur (Svedana-Karma) zur Entgiftung über die Haut. - Pancha Karma, Ausleitungsverfahren: Erbrechen (Vamana), Abführen (Virecana), Einlauf (Vasti), Behandlung durch die Nase (Nasya) und Aderlass (Rakta Moksha).
10. Pancha Karma, die Therapie zur Entgiftung und Regeneration des Körpers Dieser Teil behandelt die nährenden und verjüngenden Maßnahmen: - Aufbauende und nährende Maßnahmen (Brimhana), dazu zählen der Ölguss und eine Massage mit Reisbeuteln, - Stärkende und verjüngende Maßnahmen (Rasayana), z. B. durch Ernährung, Heilkräuter, Mineralien, Yoga-Asanas etc. - Stärkung der Fortpflanzung mit Aphrodisiaka (Vijikarana), Zum Abschluss werden ein - Kur- und Gesundheitsprogramm für zu Hause und - Behandlungstips für einfache Erkrankungen, die jeder im Alltag anwenden kann, besprochen.
11. Körperkanäle (Shrotas) und Vitalpunkte (Marmas) Diese Lektion gliedert sich in 2 Teile, und zwar Teil A) Die Körperkanäle (Shrotas), - wobei die Shrotas, und zwar die Versorgungskanäle, die Ausscheidungskanäle und die Kanäle zur Versorgung der Gewebe und ihre Funktion und - ihre Erkrankungen besprochen werden. Teil B) Die Lehre der Marmapunkte: - Diese Lektion beinhaltet eine allgemeine Übersicht über die Marmalehre und ihre Entstehung, - die detaillierte Beschreibung der einzelnen Marmapunkte, - die Zuordnung der Marmapunkte zu den Bioenergien, Körperkanälen und Energiezentren, - Marmatherapie, Behandlung des Körpers durch die Marmapunkte.
12. Mentale Gesundheit und spirituelle Entwicklung Dieser Abschnitt gliedert sich in 2 Teile, und zwar Teil A) Begleitende und vorbeugende Therapien: - Musiktherapie - Mantratherapie - Atem- und Yogatherapie, - Gesprächstherapie Teil B) Mentale Gesundheit und spirituelle Entwicklung: - Die Kraft des Glaubens und der Stille, - Spirituelle Entwicklung – ein Leben der Einheit durch Andacht, Gebet, Gottesdienst und Meditation (Sadhana) - Die Auswirkung von Sadhana auf Körper, Geist und Seele und * praktische Unterweisungen.
Voraussetzungen Die Ausbildungsinhalte sind so gehalten, dass sie von jedermann verstanden und angewendet werden können. Es sind also keine medizinischen Vorkenntnisse erforderlich und es wird auch darauf hingewiesen, welche Therapien in die Hand eines Arztes gehören, obwohl das Wissen über diese Therapien für alle Studierenden interessant ist. Yogaübungen, Tiefenentspannung und Üben der Mantras werden täglich in den Tagesablauf integriert.
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